04. Mai 2026
Die Phelan-McDermid-Gesellschaft e. V.

Leben mit dem Phelan-McDermid-Syndrom

Zwischen 3000 und 10 000 Menschen leben allein in Deutschland mit der seltenen genetischen Erkrankung Phelan-McDermid-Syndrom (PMD). Doch nur bei einem Bruchteil wurde bisher eine Diagnose gestellt. Die Phelan-McDermid-Gesellschaft e. V., ein vor allem im deutschsprachigen Raum aktiver Selbsthilfeverein, hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, das Syndrom und seine Symptome bekannter zu machen und Betroffene und ihre Angehörigen miteinander zu vernetzen.

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Text: Dominique Stiefsohn
Foto: Phelan-McDermid-Gesellschaft e. V.

Mai 2026
Spende vom Frauenbund Hahnbach

Mit einer Spende über 200 Euro unterstützt der Frauenbund Hahnbach die Phelan-McDermid-Gesellschaft e.V.

Der Frauenbund Hahnbach ist ein starker Verband von Frauen für Frauen, die sich gegenseitig unterstützen, das christliche Leben in ihrer Pfarrei mitgestalten und sich aktiv sozial engagieren.

Mit viel Herzlichkeit und Freude haben sie vor ihrer Maiandacht das Geld offiziell an unser Vorstandsmitglied Moni Thiel und ihre Familie überreicht.

Ein herzlicher Dank von uns geht an die lieben Spender!

Februar 2026
Teilhabe ist Menschenrecht

Teilhabe ist ein Menschenrecht. Die Lebenshilfe fordert in ihrer Petition: Keine Einschnitte bei der Eingliederungshilfe – Menschen mit Behinderung müssen uneingeschränkt teilhaben können.

Bitte unterstützt alle mit Eurer Unterschrift diese wichtige Petition! Jede Unterschrift gegen Kürzungen an der Eingliederungshilft zählt!

Zur Unterstützung: Bild anklicken!

 

20. Februar 2026
Phelan-McDermid-Syndrom – ein seltener Gendefekt

„Jonas ist der fröhlichste Mensch, den ich kenne“, sagt Irina über ihren Sohn. Wie kann das sein? Ich staune, denn seit unserem ersten Gespräch über Jonas weiß ich, dass er an dem seltenen Phelan-McDermid-Syndrom (PMD) leidet“, schreibt die Journalistin, Claudia Hartlep, nach der Begegnung mit Familie Haeger. Ein einfühlsamer Artikel über das Leben von Jonas, seine Lebenslust und die Herausforderungen, denen seine Eltern Torsten und Irina (langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins) seit Jahrzehnten begegnen.

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Text: Claudia Hartlep
Foto: Privat, KI + OM Barrierefrei / SASS MEDIA

28. Februar 2026
Phelan-McDermid-Gesellschaft nimmt am Tag der Seltenen Erkrankungen 2026 in Ulm teil

Am Tag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar fand im Ulmer Stadthaus eine Informationsveranstaltung mit vielen Vorträgen und Austausch statt.

Organisiert wurde dies vom Universitätsklinikum Ulm. Ziel war es über seltene Erkrankungen zu informieren und den Austausch zwischen Medizin, Betroffenen und Selbsthilfe zu fördern.

Der erste Teil der Veranstaltung wurde mit Grußworten eröffnet und es gab viele verschiedene Vorträge zu seltenen Erkrankungen. Prof. Dr. Siebert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ZSE Ulm, hielt zum Thema „Alles eine Frage der Gene“ einen Vortrag und Dr. Michael Schön berichtete gleich im Anschluss sehr anschaulich vom Phelan-McDermid-Syndrom. Er informierte über das gute Zusammenwirken zwischen Forschung, klinischer Versorgung und der Phelan-McDermid-Gesellschaft.

Am Nachmittag ging es im Vortrag von Irina Haeger um die Leitplanken der Phelan-McDermid-Gesellschaft e.V.; aber auch um die Herausforderungen unserer Sozialsysteme, bei denen Verteilungskämpfe durchaus zu erwarten sind. Unsere starke Stimme müssen wir deshalb einsetzen, um uns Gehör zu verschaffen. Deshalb liegt uns die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen, sie unterstützt unsere Präsenz und schärft die Sensibilität in der Gesellschaft.

Während einer Pause hatten die Besucher zudem die Möglichkeit, verschiedene Infostände zu besuchen. Einige Selbsthilfegruppen präsentierten dort Informationsmaterial und standen für persönliche Gespräche zur Verfügung. So konnten sich Betroffene und Angehörige direkt austauschen und neue Kontakte knüpfen. Auch wir waren mit einem Infostand vor Ort.

Die Veranstaltung bot wertvolle Informationen, Raum für Austausch und machte deutlich, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit im Bereich seltener Erkrankungen sind.

März 2026
Förderung für eine Therapie- und Biomarkerforschung

Es gibt eine spannende Mitteilung aus der Forschung:
Ein internationales Team unter der Leitung des Ulmer Universitätsmediziners Professor Tobias M. Böckers erhält bis zu 1,7 Millionen Euro, um eine neuartige Therapie für eine seltene, syndromische Form von Autismus zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht das SHANK3-Gen, dessen Funktionsverlust sich in schweren Beeinträchtigungen von Sprache, Verhalten und Alltagsfunktionen der Betroffenen äußern kann. Finanziert wird das Projekt von der gemeinnützigen Organisation SPARK NS, die die effiziente Arzneimittelentwicklung im Bereich Autismus und Parkinson fördern möchte.

Mitteilung und Informationen zum Projekt von Dr. Michael Schön.
Pressemitteilung der Universität Ulm.

28. Februar 2026
Tag der Seltenen Erkrankungen 2026

Seit 2008 wird am internationalen Tag der Seltenen Erkrankungen weltweit auf die Anliegen von Menschen mit seltenen Erkrankungen aufmerksam gemacht. In Deutschland ruft die ACHSE – die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen – als nationale Partnerin in einem Bündnis internationaler Selbsthilfeorganisationen jedes Jahr zur Beteiligung auf.

Mit bunten Informationsveranstaltungen, Flashmobs, Straßenaktionen, Social-Media-Kampagnen und Fachtagungen wird der Aktionstag bundesweit begangen. Ziel ist es, Öffentlichkeit zu schaffen, Solidarität zu stärken und die gesundheitspolitische Bedeutung seltener Erkrankungen stärker ins Bewusstsein zu rücken.

So lädt das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) Ulm zu einer Informationsveranstaltung mit einem vielseitigen und informativen Programm zu ausgewählten seltenen Krankheitsbildern ein. Expertinnen und Experten kommen zu Wort, und insbesondere Selbsthilfegruppen berichten über ihre wertvolle Arbeit und ihre Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige.

In diesem Jahr wird sich auch unsere Phelan-McDermid-Gesellschaft e.V. dort vorstellen. Dr. Michi Schön wird einen Vortrag halten und Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus der genetischen Forschung geben. Parallel dazu wird die Phelan-McDermid-Gesellschaft e.V. auch mit einem eigenen Infostand vor Ort vertreten sein, PMD-Flyer verteilen und UK-Materialien vorstellen.

Hier geht’s zum Flyer des ZSE Ulm und zum Programm!
Weitere Info’s direkt bei der ACHSE

07. bis 10. Mai 2026
Einladung zum 10. PMD-Familientreffen

wir laden Euch herzlich zu unserem diesjährigen PMD-Familientreffen ins Tagungs- und Gästezentrum Schönblick nach Schwäbisch Gmünd ein. Es erwartet Euch wieder ein umfangreiches Programm und jede Menge Spaß!

Das Treffen wird vom Donnerstag, den 07.05. bis Sonntag, den 10.05.2026 stattfinden.

Ab sofort könnt Ihr Euch anmelden! Alle wichtigen Informationen dazu und die Agenda findet Ihr hier:

Einladung PMD-Familientreffen 2026
Agenda 2026

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit vielen Familien, den wertvollen Austausch wichtiger Informationen und auf eine schöne Zeit!

09. Dezember 2025
„Same, same. But different. Was kommt nach der Schule?“

„Wenn man mit der Schule fertig wird, stehen plötzlich große Fragen im Raum: Wie möchte ich mein Leben gestalten? Wo will ich leben – und mit wem? Welchen Beruf will ich ausüben? Die Möglichkeiten scheinen endlos, und die vielen Entscheidungen können schnell überfordern. Doch was ist, wenn sich diese Möglichkeiten an einer Hand abzählen lassen? Für Jugendliche mit sogenannter geistiger Behinderung ist das oft Realität. Die Medienwerkstatt Franken hat drei Jugendliche der Karl-König-Schule vor und nach den Sommerferien begleitet. Die Reportage zeigt, wie junge Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung die Zeit des Erwachsenwerdens erleben – und wie schwer die Suche nach einem eigenen Lebensweg sein kann.“
(Foto und Text: Medienwerkstatt Franken)

Herzlichen Dank an unsere Mitgliedsfamilie Grehn, die darin Einblicke in ihr Leben mit ihrem Sohn Jonathan gibt, der mit dem Phelan-McDermid-Syndrom geboren wurde. Sie sprechen über Wünsche, die sie für alle ihre Kinder haben – ob mit Behinderung oder ohne. Und vielen von uns aus der Seele.

Link zum Film der Medienwerkstatt Franken, vom 09.12.2025:

 

September 2025
Weiße Kittel – Rote Zahlen: Unser Gesundheitssystem

Die ORF-Erfolgssendung Dok 1 widmete eine Doppelfolge dem österreichischen Gesundheitssystem. In Teil 1 schildert eine österreichische Mitgliedsfamilie ihre Schwierigkeiten, in angemessener Frist einen Termin für eine dringende Zahn-OP ihrer Tochter, die mit dem Phelan-McDermid-Syndrom geboren wurde, zu bekommen.

Link zur Folge „Weiße Kittel – Rote Zahlen: Unser Gesundheitssystem“ / ORF 1 – tv.ORF.at: